JIMMY ARENAS


Inspiration vom Bruder, Talent in den Genen

Am 13.04.1983 in Caracas (Venezuela) mit einem Talent für die Kunst geboren, aus einer armen Künstlerfamilie stammend. Von meinem älteren Bruder, dem Lebenskünstler, durch seine Zeichnungen und bunten Striche inspiriert. Es gab massenhaft Schulplätze, die wir mit unserer Kunst verziert haben. Bekannt und berüchtigt als die Arenas-Brüder.
In der Sekundarschule hatte ich mein erster Kontakt mit der Welt der Tattoos, als ich meinen besten Freund und Nachbarn Tato begleiten durfte sich tätowieren zu lassen und gleichzeitig zu realisieren, dass der Tätowierer nicht zeichnen konnte. Da wurde mir irgendwie bewusst, dass es nicht so schwierig sein konnte wie es schien.

Experiment an Kampfhähne


Durch das Ausprobieren der Maschinen und Praktizieren von einfachen Designs (auf meines Nachbarn Haut) wurde das Tätowieren zu meinem Hobby. Dass dabei noch ein bisschen Geld heraussprang, kam mir ganz gelegen. Und ich setzte meine Studien fort. Ich erinnere mich zum Beispiel, wie ich die Kampfhähne eines Kunden tätowierte, weil er sie markieren wollte, damit sie nicht gestohlen werden. Viel von meinen Anfängen als Tattoo-Künstler ist dem Experimentieren mit verschiedenen selbstgemachten Maschinen und unkonventionellen Methoden innerhalb der Kunst gewidmet.

Erste selbstgebaute Tätowiermaschine


Das Design und der Wunsch, zu zeichnen, brannte in mir… doch Geduld… Ich beschloss, eine Maschine zu bauen, wie sie der Tattoo-Künstler besass. Nach Demontage eines Kassettengeräts und Zusammensetzen mehrerer (abgesehen von einem einstellbaren Spannungswandler) „einfacher„ Teile schalteten wir das Höllending ein und begannen, unserem Traum Leben einzuhauchen.

Gewöhnung neuer Maschinen & Techniken


Mit 17, nach einer Urlaubsreise in Caracas mit meiner Tattoo-Maschine, bei der ich für relativ wenig Arbeit ziemlich gut bezahlt wurde, erkannte ich, dass dies mehr als nur ein Hobby werden könnte. Ich begann, in professionelle Materialien zu investieren und mich langsam an neue Maschinen und Techniken zu gewöhnen, die ich bisher nicht verwendet hatte. Ich erinnere mich, wie ich einem Tattoo-Künstler eine Kiste mit 36 Bier plus 20 Dollar bezahlt habe, der mir dafür beibrachte, meine eigenen Nadeln zu schweissen.

Kauf meines ersten Tattoo-Sets


Als ich mein Studium begann, liess ich das Tätowieren eine Zeitlang ruhen, weil ich es für meine Studien als notwendig erachtete. Als ich allerdings erkannte, dass eine Karriere als Marine-Mechaniker mich nicht sehr weit bringen würde, fing ich an, in meiner Freizeit in einem Tattoo-Shop zu arbeiten. Ich bewarb mich dort, wo ich mein erstes Tattoo-Set gekauft hatte, im Laden von Tommy Gold, der später Tommytatto hiess. Nachdem ich Ihnen ein paar Bilder meiner Werke gezeigt hatte, wurde ich ohne Zögern im Team aufgenommen, und zum ersten Mal nannte man mich Jimmytattoo.

Die Entstehung des Logos


Nach 7 Monaten, in denen ich mich nur in der Freizeit dem Tätowieren gewidmet hatte, beschloss ich, die Universität endgültig zu verlassen, um mich zu 100% aufs Tätowieren zu konzentrieren. Nach 3 Jahren als Tätowierer bei Tommytattoo hatte ich es geschafft, eine hübsche Menge Geld zu sammeln. Genug, um endlich mein eigenes Studio zu eröffnen. Als ich meine Kündigung einreichen wollte, bot mir der Besitzer zu meinem Erstaunen an, seinen Laden zu übernehmen, und nach Anpassung einiger Buchstaben im Logo war „Jimmytattoo“ auf der Insel Margarita (Venezuela) geboren.
In diesem Studio habe ich Tausende von Geschichten und Anekdoten erlebt, aber viel wichtiger war es, mit meinen Bluts-Brüdern arbeiten zu dürfen: mit meinem Cousin Xaviertattoo, meinem Bruder Michelltattoo und Willmertattoo.

Mein Tattoo Studio


Ich versuche immer, auf dem Laufenden zu bleiben und konzentriere mich darauf, mich ständig zu verbessern und jeden Tag zu lernen. Ich liebe, was ich tue und wie ich es tue und bin jederzeit bereit, Tipps zu geben oder neue Tattoo-Künstler zu beraten. Ich halte mich für gut in dem, was ich tue und freue mich als Künstler, wenn ich die Zufriedenheit meiner Kunden sehe.
Seit der Eröffnung meines neuen Studios „Jimmytattoo GmbH“ zusammen mit meiner Frau steigt auch dank sozialer Netzwerke sowohl die Anzahl neuer als auch die Zufriedenheit der alten Kunden. Ich bin jeden Tag aufs Neue über die internationale Reichweite erstaunt, die ich dank guter Bewertungen erreiche.

Tätowierer


In der Schweiz gilt Tätowierer nicht als Beruf. Vielmehr ist das Tätowieren ein Kunsthandwerk, das über Jahre gelernt und perfektioniert werden muss.
Um ein erfolgreicher Tätowierer werden zu können, sind gewisse Voraussetzungen unerlässlich. Selbsterklärend ist die künstlerische Begabung, die der Tätowierer auf jeden Fall mitbringen muss. Ein bisschen zeichnen reicht noch lange nicht aus, um erstklassige Tätowierungen auf die Haut zu zaubern. Man muss einen eisernen Durchhaltewillen besitzen, denn zeichnen, wegschmeissen und wieder von vorne zu beginnen ist der Alltag eines jeden Tätowierers in seinen ersten Jahren.


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